Für eine gerechte Jahres-Abrechnung von Energieverbrauch für
Heizung, Wassererwärmung, Wasser und Abwasser in der
Wohngemeinschaft oder der Wohnungseigentumgemeinschaft ist es notwendig,
vorab die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.

Mit dem Kauf des Eigenheimes ist sicherlich der erste Schritt in die Mietfreiheit getan.
Die Planung der sorgenfreien Lebensart im eigenen Bereich muß nun aber wichtigster Bestandteil werden.
Ob Eigentum oder Miete, zu jeder Wohneinheit sind die ungeliebten "Nebenkosten" unausweichlich und
die gilt es in einem möglichst erträglichen Umfang zu begrenzen.

Ein wichtiger Punkt der Nebenkosten-Abrechnung ist die Energie-Verbrauchsabrechnung, die im unteren
Abschnitt
in allen Details beschrieben ist und die in der Kategorie für 2 Wohneinheiten jedem Interessierten
kostenlos zur Verfügung gestellt wird!

Gebäudeverwalter, Hausmeister, Winterdienstler usw. erleichtern jedem Wohneigentümer oder Mieter das
"wohnen"
ungemein, sind aber auch die Dienstleister, die die Nebenkosten gewaltig in die Höhe steigen lassen.
In einer großen WEG (Wohnungseigentumgemeinschaft), von 50 oder 100 Wohneinheiten teilen sich die
Dienstleistungskosten zu geringen Anteilen auf, aber bei kleinen WEG's sind die Anteile unangenehm hoch.
Jedenfalls ist vor einer Beschlußfassung der Kostenfreigabe für Nebenkosten die Erstellung eines
Wirtschaftsplanes unerläßlich.

Energiesparende Maßnahmen, die bei der Kaufplanung, eventuell aus Kostengründen, auf die Zukunft
verschoben wurden oder Ausstattungen die vom Bauträger beim Kauf nicht erwähnt wurden bzw noch nicht
nötig waren, treten nun in den Vordergrund und bedürfen gründlicher Planung.
Es wird festgestellt, daß Heizkosten zu hoch sind, weil das Dach bzw. der Dachboden keine Wärmedämmung
hat und der Termin für die entsprechende Vorschrift dafür schon lange überschritten ist.
Eine größere Dusche muß her, statt der Badewanne, deren Benutzung vor allem morgens zu zeitaufwändig ist.
Der Einbau einer Wasserenthärtungsanlage wird geplant, die vor der Verkalkung der Heizungsanlagen, von
Wasserfiltern, Kaffeemaschinen, Mischbatterien schützen soll oder einfach nur annähernd kalkfreies Wasser
zum Trinken und Kochen liefern soll.

Darüber berichten wir auf dieser Webseite, nach dem Motto:
machmadu

Mit einem Zähler-Protokoll wird erstens der Jahresverbrauch festgehalten:

Die notierten Werte werden in ein Rechenprogramm (Excel) im PC eingetragen.

Das hier aufgeführte Beispiel ist für eine WEG mit 6 Wohneinheiten dargestellt:

(Abbildung 1)

Der Jahresverbrauch wird vom Programm errechnet (orangene Zeile) und zu den Einzelverbrauchs-Kosten
(hellblaue Zeilen) aus dem Gesamtverbrauch (oberste hellblaue Zeilen Heizung und WW-Boiler) umgerechnet.
Dabei wird die Anteilteilung 30 % (Festanteil) und 70% (Verbrauchabhängig) berechnet.

Die vom Gesetzgeber vorgegebene Formel für die Teilung der Gesamtkosten in
Anteile Heizung und Warmwasser ist der untenstehenden Abbildung 2 zu entnehmen.

Der Nutzer dieser Rechendatei muß sich jedoch nicht damit beschäftigen, da die Rechenvorgänge
automatisch nach Eingabe der Daten aus dem Zählerprotokoll ablaufen.

(Abbildung 2)

Für die Berechnung der Felder "Heizung" und "WW-Boiler" muß in der Tabelle Abbildung 2, links unten
(Zeile blassblau), der Einkaufspreis der Brennstofflieferung eingegeben werden.

Die Berechnung der anteiligen Wasser- und Abwasser-Kosten werden ebenfalls automatisch errechnet,
wenn in dem Programm (Abbildung 1) (oben rechts - grüne Felder) die Kosten des Wasser-Lieferanten und die
Abwasserkosten der Stadt/Gemeinde eingetragen werden.

In der nachfolgenden Tabelle

(Abbildung 3)

werden alle Daten und Beträge der einzelnen Wohneinheiten, automatisch, zusammengefaßt dargestellt.

Das Endergebnis für die einzelnen Wohneinheiten wird als Versand-Brief bereitgestellt, bei dem alles
automatisch übernommen wird, mit Ausnahme 1. der persönlichen Anschrift des Eigentümers bzw. des Mieters
der jeweiligen Wohneinheit, 2. der Absender des Verwalters oder Vermieters, 3. muß der Textblock ausgewählt
werden: Guthaben oder Nachzahlung (ergänzen und einen von Beiden löschen).

(Abbildung 4)

Eine "gerechte" Heizung- und Warmwasser-Abrechnung kann nur mit ablesbaren Messgeräten
und einem detailierten Wirtschaftsplan der Wohneinheiten erstellt werden.

Für Privat-Interessenten an unserer Verbrauchs-Kalkulation, stellen wir, zur Selbstergänzung,
die Excel-Datei kostenfrei per E-Mail, zur Verfügung!

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-"ich hätte gerne Ihre Verbrauchs-Kalkulation für Hz + WW"-